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Sonntag, 29. november 2009 7 29 /11 /2009 17:54

Passwortsicherheit

 

Wir wissen jetzt, wie man sich vor Angriffen aus dem Internet schützen kann.

Eine nicht zu unterschätzende Gefahr besteht aber im „lockeren“ Umgang mit Passwörtern.

Ob zum Einkaufen bei Amazon, Ebay usw. oder um Homebanking nutzen zu können, muss man sich mit (Nick-)Namen und Passwort anmelden. Um Gefahren beim Auslesen des Passwortes zu minimieren sollte man zwei Grundsätze beachten:

 

  1. Wähle ein sicheres Passwort
  2. Speicher dein Passwort nie auf dem PC.

 

Sicheres Passwort

 

Was ist ein sicheres Passwort?

Grundsätzlich ist ein Passwort sicher, wenn es keine Namen aus dem persönlichen Umkreis, keine Geburts- oder Hochzeitsdaten enthält, wenigstens acht Zeichen hat und aus Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen besteht. Es sollten keine Worte verwendet werden, die in Wörterbüchern zu finden sind.

 

Wie weiß ich, ob ich ein sicheres Passwort habe?

Der Kanton Zürich hat im Internet eine Seite (siehe Links) veröffentlicht, auf der man sein Kennwort testen kann.

 

Kann ich mir das auch merken?

Es gibt schon „Eselsbrücken“, um sich auch komplizierte Wörter merken zu können. Hier sollen nur zwei beschrieben werden:

 

            Ein mir geläufiges Wort verändern:

            Beispiel: Cuxhaven

                        Das X steht für die römische „10“ und aus dem

                       „a“ machen wir ein „@“

            Das sichere Passwort lautet nun: Cu10h@ven.

 

            Das Kennwort aus einem Satz bilden:

            Beispiel: Am Donnerstag gehe ich zur VHS

Wir nehmen von jedem Wort den Anfangsbuchstaben, setzen ein @ voran und beenden den Satz mit einem Geburtsjahr (54).

            Das sichere Passwort lautet nun: @ADgizV54

 

Gespeicherte Passwörter

 

Alle gängigen Internetbrowser bieten standardmäßig die Speicherung von Benutzernamen und Passwörtern an. Das ist recht angenehm und bequem - aber gefährlich !!! Sollte sich trotz aller Sicherungsmaßnahmen doch einmal ein „Keylogger oder ein „Wurm“ eingeschlichen haben, kann er so ohne Mühe gespeicherte Kennwörter mit Benutzernamen auslesen und auf Ihre Kosten „einkaufen“ gehen. Wichtig: keine Zugangsdaten auf dem PC speichern!

 

Was ist aber mit den Kennwörtern, die schon gespeichert sind?

Hier die Lösung für die drei beliebtesten Browser.

 

Internet-Explorer


null  

Über den Menüpunkt [Extra] können die [Internetoptionen] aufgerufen werden. Die Karteikarte [Inhalte] legt den Button [Einstellungen] „frei“. Die Haken bei „Benutzernamen….“ herausnehmen und auf den Butten [Verlauf von Auto…] klicken, den Haken bei „Kennwörter“ setzen und das Ganze mit [löschen] und [ok] bestätigen.

 

FireFox


null  

Auch hier über das Menü [Extra] den Punkt [Einstellungen] anklicken. Weiter geht es mit [Sicherheit]. Den Haken bei „Passwörter speichern“ herausnehmen. Über den Button [Gespeicherte Passwörter]  die bereits hinterlegten Daten entfernen.

 

Opera

 


null Über [Extra] im Menü erreicht man via „Weiteres“ das Unterprogramm „Passwort-Manager…“. Mit diesem lassen sich dann alle gespeicherten Verbindungsdaten „terminieren“.

 

© W. Schwitalla

 

 

 

 

 

 

von Admin
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Sonntag, 1. november 2009 7 01 /11 /2009 21:33

Computer sind aus den Haushalten nicht mehr wegzudenken. Ob Urlaubsbilder am PC anschauen oder bearbeiten, Emails schreiben und empfangen,  Homebanking, Apothekeneinkäufe, Flugticket buchen oder schauen, was man morgen kochen könnte – die Möglichkeiten des kleinen Rechenzentrums zu Hause mit Anschluss an das „World-Wide-Web“ sind nahezu grenzenlos. Wie bei allem, was so viele Vorteile bietet, gibt es aber auch die berühmte „Kehrseite der Medaille“.

 

Nicht alles, was da über Modem oder Router in den Rechner gelangt kommt mit guten Absichten. Gegen diese Schädlinge sollte der Computer geschützt sein.

Virenscanner und Firewall helfen uns dabei.

 

    Virenscanner gibt es von vielen verschiedenen Herstellern. Einige sind sogar für die private Nutzung kostenlos. Informieren kann man sich in den einschlägigen Computer-Zeitschriften oder einfach auf „Google“ das Wort „Virenscanner“ eingeben. Zu den guten Virenbekämpfer gehören, Kaspersky, McAfee, Norten, Avira und viele andere. Avira ist für Privatanwender kostenlos. Mit der Installation eines Virenscanners ist die erste Sicherheitshürde gegen schädliche Software geschaffen.

 

Firewalls gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Zum einen die „Hardware-Firewall“. Sie ist vorinstalliert in allen modernen Routern und in aller Regel gut konfiguriert. Wer also seinen  Internetanschluß über DSL eingerichtet hat, besitzt auch einen Router und so ist die zweite Sicherheitshürde bereits aufgestellt.

  Dann gibt es noch die „Software-Firewall“. Alle Microsoft-Betriebssysteme ab Windows XP mit Service-Pack 1 bieten diese „Schutzwand“ serienmäßig an. Wird sie vom Benutzer aktiviert, steht die dritte Sicherheitshürde.

    Mit dem Internet kann man sich aber auch per ISDN- oder Analog-Modem verbinden. Hier ist die Möglichkeit der Hardware-Firewall nicht gegeben, und es ist ratsam, ein „Internet-Security“-Programm (z. B. von Symantec) zu installieren.

    Wird auch noch das Betriebssystem automatisch oder regelmäßig manuell mit Sicherheitsupdates versorgt, sollte das Computersystem ausreichend sicher sein.

 

Es kann nie schaden, sein System hin und wieder zu überprüfen, ob es aktuell sicher gegen Angreifer aus dem Internet ist. Dafür gibt es z. B. auf der Seite von Symantec den „Symantec Security Check“.

  Dieser Check simuliert einen Angriff von Viren und anderer Schadware auf ihren PC. Nach ca. zwei Minuten erhält der Benutzer das Ergebnis – hoffentlich nur „grün-angehakte“ Ereignisse.

 

Jetzt steht einem sorglosen Surfen im Internet nichts mehr im Weg.

 

(c) W. Schwitalla

 

von Admin
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Freitag, 18. september 2009 5 18 /09 /2009 14:36
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von Walter Schwitalla
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