Computer sind aus den Haushalten nicht mehr wegzudenken. Ob Urlaubsbilder am PC anschauen oder bearbeiten, Emails schreiben und empfangen, Homebanking, Apothekeneinkäufe, Flugticket buchen oder schauen, was man morgen kochen könnte – die Möglichkeiten des kleinen Rechenzentrums zu Hause mit Anschluss an das „World-Wide-Web“ sind nahezu grenzenlos. Wie bei allem, was so viele Vorteile bietet, gibt es aber auch die berühmte „Kehrseite der Medaille“.
Nicht alles, was da über Modem oder Router in den Rechner gelangt kommt mit guten Absichten. Gegen diese Schädlinge sollte der Computer geschützt sein.
Virenscanner und Firewall helfen uns dabei.
Virenscanner gibt es von vielen verschiedenen Herstellern. Einige sind sogar für die private Nutzung kostenlos. Informieren kann man sich in den einschlägigen Computer-Zeitschriften oder einfach auf „Google“ das Wort „Virenscanner“ eingeben. Zu den guten Virenbekämpfer gehören, Kaspersky, McAfee, Norten, Avira und viele andere. Avira ist für Privatanwender kostenlos. Mit der Installation eines Virenscanners ist die erste Sicherheitshürde gegen schädliche Software geschaffen.
Firewalls gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Zum einen die „Hardware-Firewall“. Sie ist vorinstalliert in allen modernen Routern und in aller Regel gut konfiguriert. Wer also seinen Internetanschluß über DSL eingerichtet hat, besitzt auch einen Router und so ist die zweite Sicherheitshürde bereits aufgestellt.
Dann gibt es noch die „Software-Firewall“. Alle Microsoft-Betriebssysteme ab Windows XP mit Service-Pack 1 bieten diese „Schutzwand“ serienmäßig an. Wird sie vom Benutzer aktiviert, steht die dritte Sicherheitshürde.
Mit dem Internet kann man sich aber auch per ISDN- oder Analog-Modem verbinden. Hier ist die Möglichkeit der Hardware-Firewall nicht gegeben, und es ist ratsam, ein „Internet-Security“-Programm (z. B. von Symantec) zu installieren.
Wird auch noch das Betriebssystem automatisch oder regelmäßig manuell mit Sicherheitsupdates versorgt, sollte das Computersystem ausreichend sicher sein.
Es kann nie schaden, sein System hin und wieder zu überprüfen, ob es aktuell sicher gegen Angreifer aus dem Internet ist. Dafür gibt es z. B. auf der Seite von Symantec den „Symantec Security Check“.
Dieser Check simuliert einen Angriff von Viren und anderer Schadware auf ihren PC. Nach ca. zwei Minuten erhält der Benutzer das Ergebnis – hoffentlich nur „grün-angehakte“ Ereignisse.
Jetzt steht einem sorglosen Surfen im Internet nichts mehr im Weg.
(c) W. Schwitalla
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